Wie jede zwischenmenschliche Begegnung oder ein eingenommenes Medikament kann auch eine Psychotherapie zu unerwünschten und unangenehmen Nebenwirkungen führen. Es können z.B. negative Gefühle, vergessen geglaubte Erinnerungen, innere Konflikte usw. auftreten und spürbar werden. Teilweise ist diese Reaktivierung gewollt, um die zugrundeliegenden Erfahrungen überhaupt verarbeiten zu können. Das kann allerdings schon mal recht fordernd und anstrengend sein. Dennoch sind Überforderung und Orientierungslosigkeit in der Psychotherapie nicht vorgesehen und sollten dem Behandler unbedingt zurückgemeldet werden. So kann eine Beruhigung eingeleitet und konstruktiv mit den Nebenwirkungen und ihren Bedeutungen umgegangen werden.
Für Eltern und Lehrer ist es wichtig zu wissen, dass auch Kinder und Jugendliche im Laufe des therapeutischen Prozesses ein anderes oder neues Verhalten zeigen können. Manchmal werden sie dann als anstrengender oder konfliktfreudiger erlebt. Jedoch sind dies meist nur vorübergehende Phasen, die der Verarbeitung und Integration dienen.
Ob eine Psychotherapie, eine Beratung, eine Supervision oder ein Coaching für sich selbst oder die Kinder, Eltern oder andere Angehörigen notwendig ist, lässt sich schnell feststellen. In einem persönlichen Gespräch oder Clearing kann dann nach einer passenden Lösung für die aktuelle Situation gesucht werden.
Wenn meine Leistungen den individuellen Bedarf nicht abdecken, stelle ich gerne mein Fachwissen, meine langjährige Erfahrung und mein Netzwerk zur Verfügung. So gebe ich selbstverständlich Hinweise und Informationen zu alternativen Angeboten anderer Fachstellen oder empfehle renommierte Kollegen.
Doch nun zur wichtigsten Frage.